
Fördermöglichkeiten
Weitere Programme zur Unterstützung benachteiligter Wissenschaftler*innen
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) hat zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, um Wissenschaftler*innen aus unterrepräsentierten oder benachteiligten Regionen sowie Personen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Diese Programme zielen darauf ab, Wissenschaftler*innen zu stärken und ihre akademische und wissenschaftliche Laufbahn zu fördern.
Fördermöglichkeiten innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft
- MAXMINDS 1.0: Ergänzt eine Vielzahl bestehender Programme zur Unterstützung von Wissenschaftler*innen in benachteiligten Situationen.
- Max Planck Israel-Programm: Stärkt die wissenschaftliche Gemeinschaft in Israel, indem es Promovierenden und Postdocs die Möglichkeit bietet, ihre Forschung an Max-Planck-Instituten fortzusetzen. Das Programm umfasst auch Fellowships für Forschende aus Israel und den palästinensischen Gebieten.
- EIRENE – Max-Planck-Ukraine-Kooperations- und Mobilitätsstipendium: Unterstützt junge ukrainische Wissenschaftler*innen bei der Zusammenarbeit mit Max-Planck-Instituten.
- CaCTüS-Programm: Organisiert vom MPI für biologische Kybernetik und intelligente Systeme sowie dem Tübingen AI Center, bietet dieses Programm vergütete Praktika für Studierende, die mit persönlichen, finanziellen, regionalen oder gesellschaftlichen Hürden konfrontiert sind.
- ARTEMIS-Mentoringprogramm: Verbindet Mentor*innen an MPIs mit Mentees an afrikanischen Universitäten, um die berufliche Entwicklung durch Mentoring und Vernetzung zu fördern.
- Indian Mobility Grant: Bietet Unterstützung für Forschende aus Indien.
- TALENT+ Trainingsprogramm: Vermittelt unterrepräsentierten Talenten fortgeschrittene Forschungskompetenzen.
- COMP@SS-Programm: Organisiert vom MPI für Festkörperforschung, ermöglicht es Bachelorstudierenden aus dem Globalen Süden, an Forschungsprojekten im Bereich der Festkörperphysik teilzunehmen.
- International Max Planck Research Schools (IMPRS): Die meisten Max-Planck-Institute sind Teil einer IMPRS, die finanzielle Förderung für Promotionsprojekte bieten.
- Max Planck Society Academic Opportunities: Die Max-Planck-Institute bieten ganzjährig Doktoranden- und Postdoktorandenstellen an. Diese sind nicht an einen akademischen Kalender gebunden.
Fördermöglichkeiten außerhalb der Max-Planck-Gesellschaft
- SAFE (EURAXESS): Von der Europäischen Kommission gefördertes Programm zur Unterstützung vertriebener Wissenschaftler*innen.
- DAAD: Fördert den Austausch zwischen deutschen Studierenden, Nachwuchswissenschaftler*innen und internationalen Forschenden. Die Website bietet eine Übersicht über DAAD-Stipendien sowie stipendienbezogene Angebote einzelner Hochschulen.
- Hilde-Domin-Programm: Ein vom DAAD durchgeführtes Programm für Studierende und Promovierende, denen in ihrem Heimatland Bildungs- oder andere Grundrechte verwehrt wurden. Es ermöglicht ihnen ein Studium oder eine Forschungstätigkeit in Deutschland.
- IIE Scholarships: Mehr als 200 Programme mit Teilnehmenden aus über 180 Ländern.
- Scholar Rescue Fund: Ein Forschungsstipendium des IIE für bedrohte Wissenschaftler weltweit.
- PSSAR Network: Unterstützungsnetzwerk für gefährdete Studierende und Akademiker (Students and Scholars at Risk).
- Scholars at Risk Network: Ein ursprünglich aus den USA stammendes, globales Netzwerk für bedrohte Forschende.
- OWSD PhD Fellowships: Promotionsstipendienprogramm für Wissenschaftlerinnen aus dem Globalen Süden für eine Promotion in MINT-Fächern.
- PARC Fellowships: Stipendien für palästinensische Forschende, die feldbasierte Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften über Palästina betreiben.
- IMU Breakout Fellowships: Stipendienprogramm der Internationalen Mathematischen Union für Mathematiker aus Entwicklungsländern.
- NAWA Ignacy Lukasiewicz Scholarships: Stipendienprogramm der polnischen Regierung für Forschende aus bestimmten Entwicklungsländern.
- Science en Exil: Finanzierung für Forschende, die sich aufgrund einer Notsituation in ihrem Heimatland im Exil befinden, bereitgestellt durch den Quebec Scientific Fund.
- Programme Pause: In Frankreich ansässiges Unterstützungsprogramm für gefährdete Wissenschaftler.
- France Excellence PhD Scholarships: Stipendienprogramm des French Institute of the Near East für Promovierende aus dem Nahen Osten.
- Safe Haven Fellowship: In den Niederlanden ansässiges Stipendienprogramm für Forschende, die aufgrund von Konflikt- oder Kriegsfolgen gefährdet sind.
- Cara’s Fellowship Programme: Stipendienprogramm für Akademiker aus allen Ländern, die gezwungen sind zu fliehen, weil ihnen Inhaftierung, Verletzung oder Tod drohen.
- ICWA Fellowships: Das Institute of Current World Affairs bietet Finanzierung für Forschung, Reisen und Lebensunterhalt während eines zweijährigen kulturellen Immersionsprogramms für vertriebene Akademiker.
- Harvard’s Scholar-at-Risk Programme: Die Harvard University bietet spezielle Stipendienmöglichkeiten für gefährdete Wissenschaftler an.
- HESPAL Scholarships: Stipendium des British Council für palästinensische Akademiker und Forschende.
- Said Foundation Scholarships: Stipendienprogramm zur Stärkung junger Menschen durch Bildungschancen und zur Förderung der Entwicklung im Nahen Osten.
- University of Exeter, Shireen Abu Akleh MA Scholarship in Palestine Studies: Das Shireen Abu Akleh MA-Stipendium an der University of Exeter bietet eine einjährige Finanzierung für ein Masterstudium mit Schwerpunkt Palästina.